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Selbsthypnose – die eigenen Geisteskräfte nutzen

Die Vorgehensweise und der Einsatz der Selbsthypnose lässt sich nicht klar trennen von z. B. Visualisationsübungen / inneren Bilderreisen, Meditationen, schamanischen Trancereisen u. ä.

Und das ist auch gar nicht notwendig...

Stellen Sie sich einmal „nur“ vor Ihrem inneren Auge Bilder u. /o. Gefühle Ihres letzten angenehmen Urlaubs intensiv vor und bleiben Sie einen Moment darauf konzentriert.

Schon haben Sie grundlegende Elemente aller o. a. Techniken angewendet: Sie haben einen besonderen Bewusstseinszustand (häufig auch als Trance bezeichnet) erreicht, der u. a. durch eine gelenkte und gezielte Aufmerksamkeit gekennzeichnet ist. Dies ist sowohl ein wichtiger Teil einer Definition von Hypnose, aber gleichzeitig auch bei allen o. a. Techniken wichtiger Bestandteil – z. B. beruhen grundlegende Techniken der Meditation auf Aufmerksamkeitsübungen („Einspitzigkeit“ erreichen).

Gleichzeitig ist es Ihnen wahrscheinlich gelungen, Einfluss auf Ihre Körperfunktionen zu nehmen: es wäre nicht verwunderlich, wenn Ihr Puls und Ihre Atmung ruhiger geworden sind. Und wenn Sie einen Moment bei den positiven Gefühlen bleiben, wird dies auch positive Wirkung auf Ihre Organfunktionen haben, Verspannungen können sich lösen, die Durchblutung sich verbessern. Da fällt mir gerade auch eine gute Parallele zu einer Meditationstechnik ein, die sich auf das innere Lächeln konzentriert – das Lächeln und die damit verbundenen guten Gefühle in jedes Organ zu tragen...

Und in diesem Zustand sind Sie nun insgesamt wahrscheinlich etwas entspannter, Ihre Gehirnfrequenzen haben sich verändert – der Anteil an Alpha-Frequenzen, wie sie durch Hirnfunktionsmessungen mittels EEG darstellbar sind, wird zugenommen haben. Das führt nun nachgewiesener Maßen dazu, dass Sie empfänglicher für Ihre Intuition / Ihre innere Stimme werden und darüber hilfreiche Informationen erhalten können – auch ein häufig vorkommendes Element z. B. schamanischer Trancereisen (den inneren Heiler treffen o.ä.).

Zunehmend stellt sich auch ein Zustand ein, in dem der sogenannte „kritische Faktor“, der besonders aktiv in Ihrem Tagesbewusstsein ist, mehr und mehr in den Hintergrund tritt (auch ein grundlegender Teil einer Definition von Hypnose). Dieser „innere Kritiker“ holt immer und immer wieder die alten Verhaltens- und Beurteilungsmuster hervor und kann es so schwierig machen, Veränderungen in Verhalten, Empfinden und Ausrichtung zu erreichen.

Dass dieser mehr in den Hintergrund tritt, ermöglicht es nun, dass Sie Ihr Unterbewusstsein wirksam mit neuen Informationen „füttern“ können, um z. B. unliebsame Verhaltensmuster zu ändern – und das um ein Vielfaches wirksamer als Affirmationen, die Sie sich im Tagesbewusstsein vorsagen und die der vollen Kontrolle des „kritischen Faktors“ unterliegen!

Warum habe ich so weit ausgeholt, um Ihnen etwas über Selbsthypnose zu erzählen? Ich möchte gerne ein wenig an den „Denk-Schubladen“ rütteln, in denen bei Ihnen der Begriff Selbsthypnose vielleicht gespeichert ist. Aus meiner Erfahrung, bilden die dort gespeicherten Assoziationen bei vielen Menschen einen viel zu engen Rahmen. 

Das Erlernen der Selbsthypnose besteht aus zwei wichtigen Abschnitten:

A. Das Erreichen eines „besonderen Bewusstseinszustandes“ (s. o.)

B. Die Nutzung dieses Zustandes

 

Abschnitt A. führt normalerweise auch zu einem körperlichen und psychischen Entspannungszustand und ist schon von daher gerade in der heutigen, stressgeplagten Zeit ein wichtiges Hilfsmittel. Vor allem, wenn Sie gelernt haben, einen solchen Zustand innerhalb von wenigen Minuten oder sogar Sekunden einzunehmen und das, egal ob Sie zuhause auf dem Sofa liegen oder im Büro am Schreibtisch sitzen.

Aber damit fängt das Abenteuer der Nutzung Ihrer Geisteskräfte gerade erst an. Zusätzlich dazu, dass es verschiedene „besondere Bewusstseinszustände“ gibt, die für verschiedene Dinge unterschiedlich nützlich sind, kann sich nun ein ganzes Kaleidoskop von unterschiedlichen Methoden und Möglichkeiten entfalten, wie Sie diese Zustände benutzen.

Abschnitt B. eröffnet Ihnen eine große Palette an Möglichkeiten, Ihr Leben umzugestalten. Dazu zählen u. a.

  1. Einfluss auf Körperfunktionen
    • übergeordnet:
      • Modulation des Immunsystems (z. B. bei Allergien, schweren Erkrankungen (begleitend)
      • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
      • Harmonisierung des Hormonsystems
      • Schmerzreduktion, Förderung der Wundheilung allgem.
      • usw.
    • spezifisch:
      • Senkung eines erhöhten Blutdruckes
      • Senkung eines erhöhten Blutzuckerspiegels
      • Schmerzreduktion, Förderung der Wundheilung + Beweglichkeit in einem bestimmten Bereich
      • usw.

Generell gilt: vor einer Eigenbehandlung muss immer eine Abklärung durch einen Therapeuten stehen und die Eigenbehandlung sollte zuerst einmal als begleitende Maßnahme gesehen und möglichst in Absprache mit dem behandelnden Therapeuten erfolgen!

  1. Persönlichkeitsentwicklung
    • Veränderung nachteiliger Verhaltensmuster in allen Lebensbereichen (Partnerschaft, Beruf, Selbstwert...)
    • Vorbereitung auf wichtige Termine
    • Verstärken / Einüben persönlicher Fähigkeiten sowohl mentaler als auch körperlicher Art (z. B. Sport, Gedächtnis...)
    • usw.
  2. Intuitions-Schulung
  3. Lernen, die „innere Stimme“ oder ein „größeres Wissen“ wahrzunehmen und für ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu nutzen.
  4. …. (lassen Sie sich überraschen, was noch alles möglich ist)

 

Wenn Sie jetzt schon ganz gespannt sind, zu lernen, Ihre Fähigkeiten so einzusetzen, dann finden Sie hier meine Seminar-Angebote!

 

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