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Auch in Deutschland sind frühe Formen der geistigen Heilung bekannt. Zum Beispiel der Begriff des Magnetisierens geht auf den deutschen Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815) zurück. Nach Mesmer ist das Weltall von einem "feinen, wellenartig wogenden Fluidum erfüllt", das er als Magnetismus bezeichnete. Diese Naturkraft durchdringt den gesamten Kosmos und wirkt auf die Lebensfunktion sämtlicher Lebewesen ein. Nach Mesmer findet ein wechselweiser Einfluss unter den Himmelskörpern, der Erde und allen lebenden Wesen statt. Mesmer behauptete, dass der menschliche Körper wie ein Magnet Energie ausstrahle. Eine Störung des Energieflusses löse Krankheiten aus, sagte Mesmer. Mit der magnetischen Kraft seiner Hände bringe er die Energie wieder zum fließen.
Auch der Geistheilung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der Mensch nicht nur materieller Körper ist, sondern gleichzeitig auf mehreren Bewusstseinsstufen lebt. Eine gängige Einteilung beschreibt eine materiellen Ebene, eine Gefühlsebene, eine mentale Ebene sowie eine spirituellen Ebene, die auch die sogenannte Aura bilden.
Die Aura, das jeden Menschen umgebende Energie- und Informationsfeld sowie die Chakren als Hauptverteiler für diese Schwingungen stehen in ständigem Kontakt mit dem Umfeld, der Erde und dem Kosmos. So sind wir unentwegt (wenn auch zu einem großen Teil unbewußt) damit beschäftigt , uns mit negative Energien (z.B. negative Gedankenenergien, Elektrosmog) als auch positive Energien (z.B. hilfreiche Energien von Bäumen, Heilsteinen, liebevolle Gedanken und Berührung anderer Menschen) auseinanderzusetzen. Negative verringern unsere eigene Energie, schwächen die Selbstheilungskräfte und bereiten bei längerem Bestehen die Grundlage für die Entstehung von emotionalem und körperlichem Unwohlsein und Krankheit.
Positive können hingegen als Lebenskraft verstanden werden, die uns auf verschiedenen Ebenen zur Verfügung steht, je nachdem wie intensiv wir uns diesen öffnen.
Bei der Geistheilung (wie generell bei der Informations- / Energiemedizin) wird davon ausgegangen, dass die jeweils „höhere“ Ebene die „darunter“ liegende Ebene reguliert. Veränderungen und Störungen, z. B. Krankheitsprozesse oder psychische Probleme, haben ihren Ausgangspunkt oft in der spirituellen Ebene, d.h. im höheren Bewusstsein oder Selbst des Individuums. Auf dieser Ebene entstehen ungesunde geistige Haltungen und seelische Blockierungen, die später zu Krankheiten führen können.
Um Störungen und Disharmonien endgültig auszugleichen, genügt es also nicht, nur deren direkt erfahrbare Wirkungen (z.B. Schmerzen) zu behandeln, es müssen unbedingt auch die zugrunde liegenden Ursachen erfasst und durch entsprechende Lernerfahrungen und bewußte Willensentscheidungen aufgearbeitet und verändert werden. Diese alten Programme und immer noch wirkende Glaubenssätze (Gedanken- und Gefühlsmuster) können sehr früh im Leben entstehen oder teilweise auch im vorgeburtlichen Bereich angelegt worden sein.
So kann man beim energetischen / geistigen Heilen zwei grundsätzliche Wirkrichtungen unterscheiden.
Zum einen Ausgleich und Erhöhung des Energieflusses.
Hier hat der Begriff des Magnetisierens hat auch heute noch eine Berechtigung, wie die moderne Forschung zeigt. Diese ist wie schon erwähnt nur in Teilbereichen in der Lage, das Energiefeld z.B. eines Menschen zu messen. So richten sich Untersuchungen zum Thema der Wirksamkeit von „heilendem Handauflegen“ auf Magnetfelder, für die empfindliche Meßgeräte entwicklet wurden. Diese Biomagnetfelder, die bei einer Behandlung durch einen geübten Magnetiseur von dessen Händen ausgehend gemessen wurden, sind um ein vielfaches höher als im „Normalzustand“. Weiterhin wurde festgestellt, daß diese pulsierenden Biomagnetfelder unter anderem dieselbe Frequenz aufweisen, wie man sie bei der normalen Knochen- und Bindegewebeheilung im Körper feststellen konnte. Ein weiteres Indiz dafür, daß dieser Biomagnetismus eine Art Lebenskraft ist, die verstärkt bei der Behandlung übermittelt wird.
Zum anderen Unterstützung von Wandlungen der tatsächlichen Ursachen der Erkrankungen oder Beschwerden, z. B. in Form von Blockaden, Glaubenssätzen, Selbstsabotagen .
Im Gegensatz zu der Annahme und dem Vorgehen Mesmers wird bei meiner Arbeit keine Übertragung der persönlichen Lebensenergie des Behandlers auf den Hilfesuchenden durchgeführt.
Meine Aufgabe als geistiger Heiler besteht vor allem darin, mich universellen „Kraftquellen“ zu öffnen und so während der Behandlung sozusagen als Vermittler für positive und die Selbstheilungskräfte aktivierende und die Entwicklung unterstützende Energien zu dienen.
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